25.11.2010
FDP fordert flächendeckend schnellstmöglichen Internetzugang für Rödermark !!!
„Schneckentempo-DSL“ Anbindung ist untragbar / Standortfaktor höchster Güte
Die FDP Rödermark fordert mit allergrößtem Nachdruck flächendeckend und „as soon as possible“ schnellstmöglichen Internetzugang für ganz Rödermark. Ein entsprechender erster Vorstoß vor wenigen Monaten wurde von Teilen der anderen Parteien eher mit wenig Interesse wahrgenommen, bzw. wurde seitens der Partei AL/Grüne sogar vorgetragen, dass DSL 1500 für die Privatperson doch völlig ausreichend und daher eine schnellere Anbindung nicht nötig sei. Ein katastrophale Aussage aus Sicht der FDP. Wie sich nunmehr im Rahmen einer politischen Veranstaltung zum Thema zeigte, lag und liegt die FDP mit ihrer klaren Forderung nicht nur objektiv völlig richtig, sondern vielmehr noch wird die aktuelle Lage in Rödermark von ausgewiesenen Experten vernichtend beurteilt.
„Die Tatsache“, so FDP Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger, „dass in weiten Teilen Rödermarks nur Schneckentempo-DSL verfügbar ist, kann nur noch als blanke Katastrophe bezeichnet werden“. Die Frage der effektiven und schwankungsarm verfügbaren Internetgeschwindigkeit ist heutzutage nicht bloß Spielerei für Technikfreaks oder netter Luxus, sondern ein existenzieller Standortfaktor höchster Güte. Ob Homeoffice, Kommunikation mit dem Arbeitgeber, Heimarbeitsplatz, social Networking, Mediatheken, Livestream, Softwaredownload oder eine schlichte Bewerbung mit Dateianhängen – entscheidend ist die Frage der verfügbaren Zugangsgeschwindigkeit. Mit jedem Tag mehr wird der Bedarf nach schneller Internetverbindung steigen und zugleich an praktischer Bedeutung gewinnen. Die Datenmengen selbst bei einfachen Anwendungen oder Programmen nehmen kontinuierlich zu und daher muss Rödermark, um den Anschluss hier nicht zu verpassen, allerschnellstens mit dem größtmöglichen Druck auf Verbesserung hinarbeiten und -wirken.
Für die FDP Rödermark ist die Frage der Internetgeschwindigkeit ein zentrales kommunalpolitisches Thema. Insofern ist auch klar, dass es weder politisch noch aus privater Sicht hingenommen werden kann und darf, dass Netzbetreiber und Versorger auf Stur schalten und eine weitere Investition in die Rödermärker Netze schlicht verweigern. Eine Ausschreibung kann und muss daher hier u.a. zwingend ins Auge gefasst werden. Ziel muss die schnellstmögliche Realisierung und nicht politische Grabenkämpfe sein. „Wir müssen“, so FDP Bürgermeisterkandidat Hans Gensert abschließend, „die glasklare Forderung nach einer flächendeckend höchstmöglichen Internetgeschwindigkeit für Rödermark ganz weit oben auf der politischen Agenda ansiedeln und ich werde das Thema auch zu einem maßgeblichen Faktor im Bürgermeisterwahlkampf machen“. (tk)


