FDP Rödermark

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17.01.2011

FDP: Schulsozialarbeit an der Nell-Breuning Schule

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Schwerpunkt- und Prioritätsetzung bei der Schulsozialarbeit dringend erforderlich
Die extrem angespannten Haushaltslage der Stadt Rödermark hat – wie Stadtkämmerer Alexander Sturm bei der Einbringung des Haushaltes für 2011 wieder einmal eindrucksvoll darstellte sowie plastisch vor Augen führte – weitreichende Folgen. Nur mit Einnahmeerhöhungen, vor allem hierbei durch höhere Gewerbesteuereinnahmen, ist das horrende Defizit nicht in den Griff zu bekommen. Zusätzlich dazu können nur noch die unbedingt notwendigen Investitionen getätigt werden und vor allem wird man nicht umher kommen, Standards zu senken. Jede weitere finanzielle Ausweitung der freiwilligen städtischen Leistungen, wie von den Mehrheitsfraktionen im Stadtparlament zu fast jeder Sitzungsrunde mit schöner Regelmäßigkeit beantragt und beschlossen, wird von der FDP Rödermark daher sehr kritisch gesehen, insbesondere wenn es dabei um zusätzliches Personal oder eine Ausweitung des Stellentableaus geht. Hier ist es aus liberaler Sicht zwingend notwendig, grundsätzliche und klare Prioritäten zu setzen – und dann gleichzeitig konsequent an anderer Stelle einzusparen. Nur durch effektive Re- und Neustrukturierung kann es gelingen, Schwerpunkte zu bilden und dies dann auf möglichst hohem Niveau.

Die Schulsozialarbeit ist, wie auch im Rahmen einer anschaulichen Präsentation im Fachausschuss eindringlich aufgezeigt wurde, solch ein zentrales Element von großer Bedeutung und Wichtigkeit, dass es aus Sicht der FDP notwendig und unerlässlich erscheint, hier punktuell mehr Personal für diese wichtige Zukunftsaufgabe einzusetzen. „In unserer Abwägung, was alles in Zukunft noch leistbar ist und wo reduziert werden muss“, so FDP-Bürgermeisterkandidat Hans Gensert, „hat bei uns die Schulsozialarbeit eine ganz hohe Priorität. Wo Schule heutzutage mehr und mehr das Elternhaus ersetzen und grundlegendene Erziehungs- und Sozialentwicklungsaufgaben übernehmen muss, kommen Lehrkräfte alleine mittlerweile oft an ihre ganz natürlichen Grenzen. Die begleitende Unterstützung durch geschulte Fachkräfte ist daher unumgänglich - im Sinne der Kinder, der Schulgemeinde, der Zukunft und nicht zuletzt auch der städtischen Jugenarbeit.“ Bei rund 1.800 Schülerinnen und Schülern an der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule kann eine ¾-Kraft diese verantwortungsvolle und wichtige Aufgabe alleine verständlicherweise nicht leisten. Daher hat die FDP beantragt, dass die bisherige ¾-Stelle so bald wie möglich in eine volle Stelle für Schulsozialarbeit an der Oswald von Nell-Breuning-Schule überführt wird. Dies natürlich mit der Option auf weitere bedarfsgerechte Ausweitung peu à peu in den kommenden Jahren. Hierbei gilt jedoch klar, dass diese Ausweitung mit vorhandenen Mitteln der städtischen Jugendarbeit durch Prioritäten- und Schwerpunktsetzung geleistet werden soll und muss. „Weiterhin ist es“, so FDP Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger abschließend, „aus Sicht der FDP dringend prüfenswert, inwieweit ehrenamtliche Kräfte oder auch Vereine bei der Schulsozialarbeit zusätzlich unterstützend direkt in der Schule eingebunden werden können und selbstverständlich soll sich auch weiterhin intensiv um optionale Finanzierungs- und Zuschussmöglichkeiten bemüht werden.“ (tk)


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