FDP Rödermark

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28.02.2011

FDP: Rödermark nicht flächendeckend mit Wahlplakaten „zukleistern“

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Liberale für Plakathöchstmengen und striktere Einhaltung der Plakatierungszeitrahmen

Schon seit Ende November 2010 stehen nun in Rödermark faktisch schon Wahlplakate für die am 27. März anstehenden kommunalen Wahlen. Tagtäglich werden es, obwohl immer noch 4 Wochen bis zum eigentlichen Wahltermin, nun mehr und mehr. Nicht nur klassische Plakatständer füllen den öffentlichen Verkehrsraum, sondern sehr stark vermehrt werden so genannte „Hohlkammer- oder Kunststoffplakate“ massenhaft hauptsächlich mit Einwegkabelbindern aus Plastik an Laternen und Bäumen befestigt; mehrere übereinander ist dabei keine Seltenheit. Eine materialschlachtähnliche Plakatflut, wie sie in in derartiger Dimension in keiner anderen Stadt im Kreis Offenbach vergleichbar wahrzunehmen ist. Die FDP Rödermark hat sich daher nach ausführlicher Beratung ganz bewußt dazu entschlossen, sich an dieser Materialvernichtung so nicht zu beteiligen und nur eine überschaubare Zahl an Plakaten aufzustellen. „Man muss bedenken“, merken FDP Bürgermeisterkandidat Hans Gensert und Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger dazu an, „dass in jedem Plakat welches nach dem 27. März in die Papier- oder Mülltonne wandert über die staatliche Parteienfinanzierung auch Steuergeld der Bürger steckt.“ Die FDP wird sich daher direkt zu Beginn der nächsten Legislaturperiode dafür einsetzen, dass für alle zukünftigen Wahlkämpfe in Rödermark strikte Obergrenzen für Plakatständer und Hohlkammerplakate eingeführt werden und dass der gesetzlich erlaubte Plakatierungszeitrahmen konsequenter überwacht wird. Aus Sicht der FDP ist es sowohl aufgrund der indirekten Verwendung von Steuergeld, als auch aus ökologischer Sicht (Einwegkabelbinder, Druckfarbe, CO2-Ausstoss beim Aus- und Umherfahren der Plakate, etc.) dringend notwendig, eine maßvolle Obergrenze für Plakate pro Partei oder Wählervereinigung festzulegen. Eine solche Praxis, z.T. noch ganz wesentlich restriktiver, ist in vielen Städten und Gemeinden mittlerweile schon seit Jahren üblich, um derartigen Materialschlachten Einhalt zu gebieten. Viel hilft bekanntlich nur selten viel. (tk)


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