FDP Rödermark

Aktuellen Themen in und um Rödermark

Standpunkte der FDP

Hier finden Sie sukzessive die Standpunkte und Statements der FDP zu aktuellen kommunalpolitischen Themen in und um Rödermark. 

Dafür und dazu steht die FDP Rödermark: 

Standpunkt: Breitband Rödermark GmbH ...

Breitband Rödermark GmbH:

Die FDP Rödermark spricht sich ohne Wenn und Aber für den Bau eines städtischen Glasfasernetzes aus. Ein schneller Internetanschluss ist schon heutzutage ein wesentlicher Standortfaktor, in Zukunft wird er einer der wesentlichsten sein. Nur für etwas mehr als die Hälfte der Rödermärker Haushalte sind heute Internetgeschwindigkeiten von 16 MBit und mehr prinzipiell möglich. In der Praxis sind die Bandbreiten auch für diese Haushalte oft geringer. Aber viele Quartiere, z.B. in Waldacker und im Breidert, müssen sich mit Netzgeschwindigkeiten von 3 Mbit und z.T. noch weniger begnügen. Alle privaten Anbieter wie z.B. Telekom, Vodafone, Unity Media oder HSE Medianet, lehnen einen Ausbau des Netzes von sich aus ab, da er für diese Unternehmen unwirtschaftlich wäre. Schnellere Geschwindigkeiten können so nur durch den sukzessiven Ausbau des LTE-Netzes, der 4. Mobilfunkgeneration, erzielt werden, doch auch hier werden schnell Grenzen erreicht.

Es gibt nun eine Möglichkeit in nur 18 Monaten ganz Rödermark mit schnellen und noch weiter ausbaufähigen Internet zu versorgen. Eine städtische Gesellschaft, die Breitband Rödermark GmbH, baut das Netz selbst und vermietet es dann an einen Carrier (Telekom, Vodafone etc.). Mit Hilfe einer Landesbürgschaft bekommt die Gesellschaft einen günstigen Kredit, mit dem sie den Ausbau finanziert. Ausbau bedeutet, dass bis an jeden Kabelverteiler der Telekom (graue Kästen, in denen die einzelnen Telefonanschlüsse gebündelt werden) ein Glasfaserkabel gelegt wird. Die letzten Meter vom Verteiler zum Endkunden übernimmt dann in der ersten Ausbaustufe wieder das herkömmliche Kupferkabel. Bis zu 50 Mbit Übertragungsgeschwindigkeit sind so möglich. Für jeden Kunden bekommt die Gesellschaft vom Carrier eine Netznutzungsgebühr, die sich an der Nutzungsgebühr für das Telekom-Netz orientiert. Nehmen 45 % der möglichen Nutzer das Angebot an und wechseln zum neuen Breitbandnetz, lassen sich so jährliche Einnahmen von rund 700.000 € erzielen, mit denen Zinsen bezahlt und der Kredit getilgt werden kann. In etwa 15 Jahren wären alle Schulden beglichen und die Gesellschaft würde nun Erträge für die Stadt erwirtschaften.

Das Gesamtprojekt würde wohl zwischen 5 und 6 Millionen € kosten. Das Risiko für die Stadt besteht darin, dass nicht die für den finanziellen Turnaround benötigten Kundenzahlen erreicht werden und dass langfristig neue Techniken Konkurrenz bedeuten könnten.

Für die FDP ist das Projekt alternativlos. Keine andere Technik kann in so kurzer Zeit allen Haushalten die in der nahen Zukunft benötigten Bandbreiten bereitstellen. In einer 2. Ausbaustufe könnten dann Glasfasern bis in die einzelnen Gebäude gelegt werden, Geschwindigkeiten bis 2 Gbit sind damit schon heute realisierbar. Wenn auch nur 2 größere Firmen wegen mangelhafter Internetanbindung den Standort Rödermark verlassen würden – der Druck ist heute schon sehr groß und er wird immer größer – ist der finanzielle Schaden für die Stadt wegen Arbeitsplatzverlusten und fehlender Gewerbesteuereinnahmen auf 15-Jahre-Sicht größer als das finanzielle Risiko, dass man beim Ausbau eingeht.

Standpunkte zu aktuellen kommunalpolitischen Themen ...

zur Übersicht

Portal Liberal | FDP-Bundespartei | FDP-Bundestagsfraktion | my.fdp